Mittwoch, 22. Mai 2024

Antwort auf: Hoher Blutdruck unter Belastung – was tun?

Home Aktuell im Forum von power & pace Allgemeine Trainingsfragen Hoher Blutdruck unter Belastung – was tun? Antwort auf: Hoher Blutdruck unter Belastung – was tun?

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MatthiasPuraVida
Moderator

    Hallo Jule,

    hallo Mitleser,

     

    Danke für deine Einschätzung. Nun ein kleines Update.

    Da ich der Meinung bin/war, dass sich mein Gesundheitszustand in den letzten Monaten gefühlt nicht verschlechtert hatte, habe ich mit dem 34h Blutdruckmessgerät eine intensive Sporteinheit durchgeführt. Mein Gedanke war: auch wenn ich nur das Movertrainingsprogram absolviere, ich muss eine möglichst realistische Messung durchführen. Hintergrund, der viel zu hohe Blutdruck wurde bei mir festgestellt als ich unter “voller Last” auf dem EKG saß. Also musste ich mit dem Messgerät wohl oder übel auch eine intensive Einheit absolvieren. Da kam nur das Rad in Frage.

    Also fuhr ich bewusst eine intensive Einheit, vielleicht auch um unbewusst eine Körperreaktion zu erzeugen, welche ich auch wahrnehmen kann (Schwindel, Ohrensausen etc.).

    Also bin ich mit dem Messgerät eine Intervalleinheit gefahren 3 Durchgänge a 10x30s Vollgas+30sRuhe.  Insgesamt >90min.

    Danach einarmiges Duschen, da ich das Messgerät nicht baden wollte. Aus Angst vor Datenverlust.

    Auswertung am nächsten Tag: top Werte, ich bin gesund…jedenfalls die Organe ;-).

    Vermutlich war das EKG a.) fehlerhaft verkabelt b.) der Blutdruck falsch gemessen worden c.) es am Tag des EKGs viel zu heiß oder d.) ein Mix aus den voran gegangenen Punkten.

    Fazit: keine Medikamente oder Einschränkungen.

    Es wird dennoch ein Herzecho angefertigt, da ich familiär “vorbelastet” bin. ABER: allgemeine Entwarnung.

    Rückblickend kann ich sagen, dass mir einiges in der Situation durch den Kopf gegangen ist (nach Auswertung des BelastungsEKG). In den Augen meiner Hausärztin war auch eher Ratlosigkeit und Ungewissheit zu lesen.

    Gut, dass meine Hausärztin sofort ein 24 Blutdruckmessgerät zeitnah angelegt hat und auch die Auswertung zeitnah erfolgte (30min nach Auslesen der Daten). Statt sofort Medikamente zu verabreichen.

    Bei der anschließenden Auswertung (24h Blutdruckmessung) konnte ich auch in entspannte Augen der Ärztin blicken, so dass mir klar war: das Ergebnis des BelastungsEKG muss falsch gewesen sein.

    Dennoch: spätestens nächstes Jahr werde ich wieder ein BelastungsEKG machen lassen. Diesmal aber nicht bei >35°!

    Und: das Herzecho lasse ich auch machen…wenn ich jemals einen Termin bekommen sollte.

    Viele Grüße

    Matthias